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Milchprodukte und ihr Einfluss auf die Insulinausschüttung

Mark Sissons schreibt in seinem heutigen Post in Marks Daily Apple über:

Dairy and Its Effect on Insulin Secretion (and What It Means for Your Waistline)

http://www.marksdailyapple.com/dairy-insulin/

Er führt in seinem Post u.a. verschiedene Studien auf, in denen gezeigt wird, dass sowohl Vollmilch und Magermilch als auch Whey/Milcheiweißpulver eine mindestens so starke Insulinausschüttung verursachen wie Weißbrot. Das ist nicht durch den Milchzuckergehalt zu erklären, der isoliert keine besonders hohe Insulinausschüttung verursacht.

Das ist im Grunde verständlich, weil Milch von der Natur dafür vorgesehen ist, in Weidetieren das Wachstum der Jungtiere anzuregen. Das Insulin hilft dabei mit, aus jedem Tropfen das Maximum an Energie und Bausteinen für den Aufbau von Knochen, Muskeln und Fettgewebe herauszuholen.

Diese Wirkung ist jedoch katastrophal für den modernen Durchschnittschlaffi mit metabolischem Syndrom… Was da wächst, ist vorrangig der Umfang der Gürtellinie.

Andererseits nutzen Sportler diese Wirkung für den Muskelaufbau, in dem sie Whey-Eiweißshakes zu sich nehmen. Der Sportler wirkt der möglichen Insulinresistenz jedoch durch seine erhöhte Aktivität entgegen.

Nur geringen Einfluss auf die Insulinausschüttung haben jedoch Butter, Sahne und fetter Käse, besonders wenn sie aus Milch von Weiderindern stammen. Für Menschen, die keine Allergieprobleme haben, sind dies wertvolle Lebensmittel, genau wie vollfette milchsaure Produkte. So kann unter Abwägung der persönlichen Voraussetzungen der hohe Gehalt an gesunden Fettsäuren und Vitaminen sich durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken – mal ganz abgesehen vom Genuss…

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Schmeiß‘ deine Mutivitiamine und Antioxidantien-Pillen weg!

…meint Chris Kresser in seinem Blog.

http://thehealthyskeptic.org/throw-away-your-multivitamins-and-antioxidants

Er zitiert unter anderem eine Studie, die nachweist, dass viele Nährstoffe im Kontext eines ganzen Nahrungsmittels viel besser aufgenommen werden, als wenn sie isoliert mit einem Ergänzungspräparat zugeführt werden. Teilweise birgt die Substitution z.B. mit B-Vitaminen sogar gesundheitliche Risiken.

Folgende Ergänzungen empfiehlt er jedoch als sinnvoll – in bestimmten Situationen:

Vitamin D – für Menschen in den nördlichen Breiten – besonders in den Wintermonaten.

Fischöl – bei entzündlichen Prozessen und für Herz-Kreislauf-Patienten, z.B. als Lebertran oder Lachsöl vom Wildlachs.

Magnesium – weil sehr viele Menschen mehr oder weniger unterversorgt sind. Es ist ein Schlüsselstoff für sehr viele und lebenswichtige Prozesse im Körper.

Vitamin K2 – es ist wichtig, weil es dafür sorgt, dass Kalzium an den richtigen Stellen im Körper eingesetzt wird: in den Knochen und Zähnen und nicht in den Arterien und dem Bindegewebe. (Synonym: Menatetrenone (MK-4))

 

Auf die Frage, ob es nicht besser wäre, für alle Fälle doch besser ein Multivitamin-Präparat zu nehmen wird deutlich gesagt:

Es ist immer besser, sich mit nährstoffdichten und abwechslungsreichen Lebensmitteln zu ernähren, die alle wichtigen Nährstoffbedürfnisse befriedigt und nur dann zu ergänzen, wenn ein konkreter Mangel vorliegt.