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Gentechnik: BT-Toxin die 2.

Nachdem ich neulich schon darüber gepostet hatte: Hier ist noch ein ausführlicher Artikel zum Thema Gentechnik in Deutsch:

http://www.aargauerzeitung.ch/unterhaltung/gentech-gift-im-blut-von-babys-nachgewiesen-108916092

Salz ist Leben

http://www.nytimes.com/2011/05/04/health/research/04salt.html?_r=1&partner=rss&emc=rss

The Journal of the American Medical Association

http://jama.ama-assn.org/content/305/17/1777.short

In einer aktuellen Studie mit 3.681 Europäern mittleren Alters wurden die Teilnehmer der Studie nach ihrem Salzkonsum in drei Gruppen aufgeteilt. Niedriger (2,5 g), mittlerer (3,9 g) und hoher (6,0 g) Salzkonsum wurden anhand des 24-Stunden-Urins bestimmt.

Die Studie erstreckte sich über 7,9 Jahre und schloss nur solche Teilnehmer ein, die zuvor einen normalen Blutdruck hatten.

Das Ergebnis der Studie:

50 Teilnehmer in der Wenig-Salz-Gruppe starben im Verlauf der Studie, aber nur 24 in der mittleren Gruppe und nur 10 in der Gruppe mit dem hohen Salzkonsum/Salzausscheidung. Die letzteren hatten im Vergleich auch nur einen unwesentlich höheren Blutdruck.

Der Autor meint: „Wenn das Ziel ist, Bluthochdruck vorzubeugen, zeigt diese Studie eindeutig, dass die Salzrestriktion dabei versagt.“

Anhänger der Salz-Spar-Theorie halten die Studie für problematisch, können aber mit keiner besseren aufwarten, die eindeutig das Gegenteil beweist

Dem stimmt auch ein Blutdruckforscher zu und ergänzt, dass ein zu geringer Salzkonsum durch eine Erhöhung der Insulinresistenz zu mehr Herz-Erkrankungen führen kann.

Substanzen, die die Insulinausschüttung anregen – Insulin secretagogue

darüber schreibt  in seinem Blog http://www.heartscanblog.org/2011/03/insulin-secretagogue.html

Hier werden die Insulinausschüttungen dargestellt, die auf den Verzehr bestimmter Lebensmittel erfolgten.

Mittelwert (± SEM) Veränderungen (Δ) im Serum Insulin als Antwort auf gleiche Mengen von Kohlenhydraten aus einem Weizen-Weißbrot Kontroll-Mahlzeit (x) und Testmahlzeiten von Molke (○), Milch (♦), Käse (▵) , Dorsch (□), Gluten-reduzierte (▴) und Gluten-reiche (▾) Mahlzeiten. Von Nilsson 2004.

Molke ist dabei der „Sieger“. Von Bedeutung ist dabei die gesamte Fläche unter der Kurve, nicht nur der Spitzenwert. Den niedrigsten Wert erzielte der Käse.

Wer nun denkt, eine hohe Insulinausschüttung sei doch positiv, weil so schnell mit dem zugeführten Zucker aufgeräumt wird, täuscht sich: das ist im Gegenteil Stress für unsere sowieso überbeanspruchten Betazellen und ein schneller Weg zum Diabetes.

Ein niedriger Cholesterinspiegel vermindert die Vitamin D3-Produktion in der Haut

…teilt heute in seinem Blog  http://healthcorrelator.blogspot.com/ mit.

http://healthcorrelator.blogspot.com/2011/02/vitamin-d-production-from-uv-radiation.html

According to this study, low total cholesterol seems to be associated with impaired ability to produce vitamin D from UVB radiation. And skin pigmentation appears to have little  effect on the amount of vitamin D produced.

Nach dieser Studie scheint niedriges Gesamtcholesterin mit einer eingeschränkten Fähigkeit zur Vitamin D Erzeugung aus UVB-Strahlung  in Verbindung zu stehen. Außerdem hat die Pigmentierung der Haut wohl wenig Einfluss auf die Menge des produzierten  Vitamin D.

 

Die Endlösung für Ameisenprobleme im Garten: Canderel!

Aspartam

Image via Wikipedia

Eine Kommentatorin bei Mark Sissons Beitrag über künstliche Süßstoffe und ihre Wirkung auf die Insulinausschüttung bei Menschen gab folgenden Tipp:

did you know that if you leave Equal in piles near where ants are invading your house, they will carry it back to their nests and kill off the whole colony… food for thought!

HeidiAnne wrote on February 3rd, 2011

„Wusstest du schon, dass wenn du ein Häufchen Canderel an einem Ameisenpfad (zur Invasion deines Hauses) hinterlässt, tragen die Ameisen es in ihr Nest und bringen so die ganze Kolonie um… darüber sollte man mal nachdenken!“

Tja… scheint eine brisante Mischung zu sein, das Equal/Canderel/Nutrasweet.

http://en.wikipedia.org/wiki/Equal_(sweetener)

Equal is a brand of artificial sweetener containing aspartamedextrose and maltodextrin. It is marketed as a tabletop sweetener by Merisant, a global corporation which also owns the well-known NutraSweet brand and which has headquarters in Chicago, IllinoisSwitzerlandMexico, and Australia. InFrench Canada, Equal is known as „Égal“.

http://en.wikipedia.org/wiki/Canderel

Canderel is a brand of artificial sweetener made mainly from aspartame.

„Canderel granular“ ingredients: maltodextrin, aspartame, acesulfame potassiumflavouring.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aspartam

Hmm… auf welche Weise bringt es nun die armen Ameisen um?

Da Aspartam ein Dipeptid ist, wird es – wie auch Proteine – von Peptidase-Enzymen, die Proteine und Peptide spalten können, in die natürlich vorkommenden, proteinogenen Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure zerlegt. Dabei entstehen neben 50 % Phenylalanin und 40 % Asparaginsäure auch 10 % Methanol. Sowohl Methanol als auch dessen Oxidationsprodukt Formaldehyd sind giftig. Im Gegensatz zu in alkoholischen Getränken enthaltenem Methanol wird dessen Abbau aber nicht durch Ethanol kompetitiv gehemmt.

Ob sie am Methanol oder am Formaldehyd sterben? Keine Ahnung…

Gesundheitsfragen [Bearbeiten]

Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht eingenommen werden. Dies betrifft etwa eine von 8000 Personen.[16] Daher müssen Produkte, die Aspartam enthalten, in der EU mit dem Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“ gekennzeichnet sein.[17] Neugeborene werden heute auf Phenylketonurie routinemäßig getestet, damit schwerste Gehirnschäden verhindert werden. Jede eiweißhaltige Ernährung (insbesondere auch Milch, einschließlich Muttermilch) kann Menschen mit Phenylketonurie schädigen.
Die FDA wertete eine große Anzahl toxikologischer und klinischer Studien zu Aspartam aus und erklärte 1981 den Gebrauch für sicher, sofern eine Tagesdosis von 50 mg/kg Körpergewicht nicht überschritten wird. Der EU-Grenzwert wurde auf 40 mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt. Praktisch bedeuten 40 mg/kg Körpergewicht für einen 70 kg schweren Menschen etwa 266 Süßstofftabletten, oder 26,6 Liter Cola light, die an einem Tag eingenommen werden müssten.
Über mögliche weitere Gesundheitsgefahren bei der Verwendung von Aspartam gibt es kontroverse Meinungen:
Eine im Jahr 1986 von Anthony Kulczycki Jr. durchgeführte Doppelblindstudie zeigte an Frauen bei Dosen ab 3–4 mg/kg (bei 70 kg Körpergewicht 210–280 mg), d. h. Dosen weit unter der von der EU erlaubten Tagesdosis von 40 mg/kg (2800 mg/Tag für 70 kg Körpergewicht), Symptome wie Nesselsucht, Dermatitis und andere allergische Reaktionen. Kulczycki gab den Testpersonen Diätgetränke und berichtete schon nach ein bis zwei Stunden über die geschilderten Symptome. Er postulierte die Bildung von Amiden aus endogenen Proteinen und Aspartam sowie ein Abbau zu Diketo-Piperazinderivaten als Ursache.[18][6] Andere Untersuchungen mit Personen, die an Nesselsucht litten oder glaubten, empfindlich auf Aspartam zu reagieren, konnten die Ergebnisse von Kulczycki jedoch nicht bestätigen.[19]
In einer von Schiffman et al.[20] 1987 veröffentlichten doppelblinden Cross-Over-Studie mit 30 mg Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht oder einem Placebo mit 40 Personen klagten die Patienten nach dem Konsum aspartamhaltiger Produkte wiederholt über Kopfschmerzen. Die Inzidenzrate von Kopfschmerzen (35 %) nach der Aspartameinnahme unterschied sich nicht bedeutend von der Rate nach Placeboeinnahme (45 %) (P < 0,50). Keine ernsten Reaktionen wurden beobachtet, und die Inzidenz anderer Symptome als Kopfschmerzen nach Einnahme von Aspartam und Placebo war gleich. Bei vitalen Körperfunktionen, Blutdruck oder Kortison-, Insulin-, Glucagon-, Histamin-, Adrenalin- oder Noradrenalinkonzentrationen im Plasma wurden keine behandlungsbezogenen Auswirkungen beobachtet. Die meisten Personen waren gebildete Menschen mit Übergewicht und hatten eine persönliche Krankengeschichte oder Familiengeschichte mit allergischen Reaktionen. Personen mit Kopfschmerzen hatten kurz vor Ausbruch der Kopfschmerzen niedrigere Noradrenalin- (P < 0,0002) und Adrenalinkonzentrationen (P < 0,02) im Plasma. Die Studie kommt damit zu dem Schluss, dass Aspartam bei dieser Population nicht wahrscheinlicher zu Kopfschmerzen führt als Placebo.
Mehrere Doppelblindstudien aus den Jahren 1986 bis 1988 zeigten eine individuell unterschiedliche Reaktion von Menschen auf Aspartam; eine vorhandene Migräne erhöhte die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Kopfschmerzen nach Aspartam merklich.[21][22][23]
In einer von Walton et al.[24] 1993 durchgeführten Doppelblind-Studie wurde ein Zusammenhang zwischen dem Verbrauch von Aspartam und Befindlichkeitsstörungen, insbesondere bei depressiven Personen, konstatiert. Danach träten bereits bei einer Gabe von 30 mg pro kg Körpergewicht signifikant häufiger Kopfschmerzen auf.
Der wissenschaftliche Ausschuss für Lebensmittel der Europäischen Kommission kam nach der Auswertung des wissenschaftlichen Materials im Juni 1997 zu dem Schluss, dass das vorliegende Material einen behaupteten Anstieg der Hirntumorrate nicht belege.[25] Diese Meinung teilte auch Prof. Dr. med. Trefs von der Universität Tübingen. Der Toxikologe Fritz Schweinsberg vom Hygiene-Institut der Universität Tübingen wiederum hat der Meinung der Studie von John W. Olney et al.[26], Aspartam könne einen Beitrag zur Krebsentstehung leisten oder sogar selbst krebsauslösend wirken, zugestimmt. Trefs wie Schweinsberg waren Mitglieder des wissenschaftlichen Ausschusses.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung konnte im Jahr 2003 keinen Zusammenhang zwischen den durch Stoffwechsel aus Aspartam entstehenden Stoffen Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol mit unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen Veränderungen, Epilepsie oder Hirntumoren bestätigen.[8]
Im Juli 2005 veröffentlichte die in Bologna beheimatete Fondazione Europea di oncologia e scienze ambientali „Bernardino Ramazzini“ (Europäische Stiftung für Onkologie und Umweltforschung „Bernardo Ramazzini“) die Ergebnisse einer Studie mit Mäusen, die offenbar einen direkten Zusammenhang zwischen der Einnahme des Süßstoffs und der Erkrankung an Krebs belegen.[27] Die US-amerikanische FDA kam im April 2007 auf Basis der von der ERF zur Verfügung gestellten Versuchsdaten zum Ergebnis, dass diese Studie nicht bestätigt werden kann. Es wurde bemängelt, dass nicht die gesamten Daten zur Verfügung gestellt wurden, und stellte seinerseits fest, dass aufgrund der vielen Studien, welche die Sicherheit von Aspartam bestätigen, kein Grund erkennbar ist, von der bisherigen Linie abzuweichen.[28]
Im April 2006 veröffentlichte das US National Cancer Institute eine aktuelle Studie mit dem Ergebnis: „Die Hypothese, Leukämie oder Hirntumorfördernde Wirkung des Aspartams wird nicht bestätigt“.[29]
Bezüglich der Auswirkungen auf Hungergefühl und Insulinausschüttung siehe den Artikel Süßstoff.

Oha… kein Wunder, dass ich so gar keinen Appetit auf das Zeug habe…

Würdest du das süße Gift als Lösung für dein Ameisenproblem einsetzen? Oder tust du dir das gar ins Essen?