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Substanzen, die die Insulinausschüttung anregen – Insulin secretagogue

darüber schreibt  in seinem Blog http://www.heartscanblog.org/2011/03/insulin-secretagogue.html

Hier werden die Insulinausschüttungen dargestellt, die auf den Verzehr bestimmter Lebensmittel erfolgten.

Mittelwert (± SEM) Veränderungen (Δ) im Serum Insulin als Antwort auf gleiche Mengen von Kohlenhydraten aus einem Weizen-Weißbrot Kontroll-Mahlzeit (x) und Testmahlzeiten von Molke (○), Milch (♦), Käse (▵) , Dorsch (□), Gluten-reduzierte (▴) und Gluten-reiche (▾) Mahlzeiten. Von Nilsson 2004.

Molke ist dabei der „Sieger“. Von Bedeutung ist dabei die gesamte Fläche unter der Kurve, nicht nur der Spitzenwert. Den niedrigsten Wert erzielte der Käse.

Wer nun denkt, eine hohe Insulinausschüttung sei doch positiv, weil so schnell mit dem zugeführten Zucker aufgeräumt wird, täuscht sich: das ist im Gegenteil Stress für unsere sowieso überbeanspruchten Betazellen und ein schneller Weg zum Diabetes.

Krank durch Milch und Weizen: Opiate in Kasein und Gluten: Zusammenhang zu Autismus vermutet

Eine milch- und weizenfreie Ernährung ist für uns kaum vorstellbar. Doch das Milcheiweiß Kasein und das Weizeneiweiß Gluten erweisen sich oft als Krankheitsauslöser.

Milch und Weizen gelten als Grundnahrungsmittel. Zugleich stehen sie auf der Liste der Nahrungsmittelunverträglichkeiten ganz oben. Und nicht nur das – sie enthalten auch morphinähnliche Stoffe, so genannte Exorphine, die eine körperliche Abhängigkeit bedingen können, mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Aber ist Milch nicht der gesunde Kalziumlieferant aus der Werbung? Ist nicht Weizen die Stütze unseres Speiseplans?

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Krank durch Milch und Weizen: Opiate in Kasein und Gluten: Zusammenhang zu Autismus vermutet http://allergien.suite101.de/article.cfm/krank-durch-milch-und-weizen#ixzz1CAMe00BY

Milchprodukte und ihr Einfluss auf die Insulinausschüttung

Mark Sissons schreibt in seinem heutigen Post in Marks Daily Apple über:

Dairy and Its Effect on Insulin Secretion (and What It Means for Your Waistline)

http://www.marksdailyapple.com/dairy-insulin/

Er führt in seinem Post u.a. verschiedene Studien auf, in denen gezeigt wird, dass sowohl Vollmilch und Magermilch als auch Whey/Milcheiweißpulver eine mindestens so starke Insulinausschüttung verursachen wie Weißbrot. Das ist nicht durch den Milchzuckergehalt zu erklären, der isoliert keine besonders hohe Insulinausschüttung verursacht.

Das ist im Grunde verständlich, weil Milch von der Natur dafür vorgesehen ist, in Weidetieren das Wachstum der Jungtiere anzuregen. Das Insulin hilft dabei mit, aus jedem Tropfen das Maximum an Energie und Bausteinen für den Aufbau von Knochen, Muskeln und Fettgewebe herauszuholen.

Diese Wirkung ist jedoch katastrophal für den modernen Durchschnittschlaffi mit metabolischem Syndrom… Was da wächst, ist vorrangig der Umfang der Gürtellinie.

Andererseits nutzen Sportler diese Wirkung für den Muskelaufbau, in dem sie Whey-Eiweißshakes zu sich nehmen. Der Sportler wirkt der möglichen Insulinresistenz jedoch durch seine erhöhte Aktivität entgegen.

Nur geringen Einfluss auf die Insulinausschüttung haben jedoch Butter, Sahne und fetter Käse, besonders wenn sie aus Milch von Weiderindern stammen. Für Menschen, die keine Allergieprobleme haben, sind dies wertvolle Lebensmittel, genau wie vollfette milchsaure Produkte. So kann unter Abwägung der persönlichen Voraussetzungen der hohe Gehalt an gesunden Fettsäuren und Vitaminen sich durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken – mal ganz abgesehen vom Genuss…