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Über tierisches und pflanzliches Protein, Kalzium und Knochendichte

…schreibt heute Health Correlator  Ned Kock in seinem Blog:

Does protein leach calcium from the bones? Yes, but only if it is plant protein

Er stellt Untersuchungen vor, wonach bei Menschen zwischen 55 und 92 Jahren die Knochendichte bei einem hohen Konsum von tierischem Eiweiß über den Zeitraum von 4 Jahren leicht ansteigt oder zumindest gleich bleibt, bei einem hohen Konsum an pflanzlichem Protein jedoch deutlich absinkt.

Unerheblich war dabei die aufgenommene Menge an Kalzium, für die sich keinerlei Effekt nachweisen ließ.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass pflanzliches Protein ein Kalzium-Räuber ist und negativ auf die Knochendichte älterer Menschen einwirkt.

Leider wurde die Untersuchung nicht dahingehend aufgeschlüsselt, wie viel Obst und Gemüse die Probanden verzehrt haben. Daher lässt sich nur vermuten, dass ein Großteil des pflanzlichen Proteins aus Weizen-Gluten bestanden hat, wie es für die SAD (Standard American Diet) typisch ist.

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Krank durch Milch und Weizen: Opiate in Kasein und Gluten: Zusammenhang zu Autismus vermutet

Eine milch- und weizenfreie Ernährung ist für uns kaum vorstellbar. Doch das Milcheiweiß Kasein und das Weizeneiweiß Gluten erweisen sich oft als Krankheitsauslöser.

Milch und Weizen gelten als Grundnahrungsmittel. Zugleich stehen sie auf der Liste der Nahrungsmittelunverträglichkeiten ganz oben. Und nicht nur das – sie enthalten auch morphinähnliche Stoffe, so genannte Exorphine, die eine körperliche Abhängigkeit bedingen können, mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Aber ist Milch nicht der gesunde Kalziumlieferant aus der Werbung? Ist nicht Weizen die Stütze unseres Speiseplans?

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Krank durch Milch und Weizen: Opiate in Kasein und Gluten: Zusammenhang zu Autismus vermutet http://allergien.suite101.de/article.cfm/krank-durch-milch-und-weizen#ixzz1CAMe00BY

Ist Zahnkaries heilbar?

Heutiges Fundstück:

http://wholehealthsource.blogspot.com/2010/12/dr-mellanbys-tooth-decay-reversal-diet.html

In diesem Blog-Post präsentiert Stephan Guyenet die Arbeit von Dres. Edward und May Mellanby aus dem Jahre 1924. Dieses Forscherehepaar hat damals an Kindern untersucht, wie sich eine Veränderung der Ernährung und die Gabe von fettlöslichen Vitaminen, hauptsächlich Vitamin D, auf die Zahngesundheit von Kindern auswirken.

Die erste Gruppe wurde weiter nach dem damals üblichen Speiseplan ernährt, dabei war auch Hafermehl/Haferflocken eingeschlossen.

Die zweite Gruppe unterschied sich von der ersten Gruppe nur durch den Wegfall von Hafermehl/Haferflocken und der zusätzlichen Gabe von Vitamin D in Lebertran oder Vitamin D2 (Irradiated Ergosterol, Calciferol).

Bei der letzten Gruppe von Kindern wurde aus dem Ernährungsplan hauptsächlich Getreide in jeder Form gestrichen und durch Kartoffeln ersetzt. Zuckerhaltige Nahrungsmittel wurden in dem Maße wie damals üblich belassen. Wieder wurde zusätzlichen Vitamin D in Lebertran oder Vitamin D2 (Irradiated Ergosterol, Calciferol) gegeben.

Und so sah die Entwicklung von Kariesbefall an den Zähnen der Kinder aus:

Die Untersuchung erstreckte sich jeweils über einen Zeitraum von 26 bzw. 28 Wochen.

Ist das nicht erstaunlich?

Hier ist noch ein Bild der geschädigten und geheilten Zähne im Vergleich:

Die Autoren der Studie fassen die Ergebnisse wie folgt zusammen:

Die Tests bedeuten nicht, daß Kinder, um Karies zu verhindern, strikt Getreide-frei ernährt werden müssen, aber in Verbindung mit den Ergebnissen der weiteren Untersuchungen an Tieren und Kindern, zeigte sich, dass die Menge an Getreide, die gegessen wird, reduziert werden sollte. Besonders wichtig ist dies vor allem während der Kindheit und in den früheren Jahren des Lebens und sollte von einem erhöhten Verzehr von Milch, Eier, Butter, Kartoffeln und anderem Gemüse ersetzt werden. Es zeigte sich auch, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin D und Kalzium von Geburt an erreicht werden sollte, sowie vor der Geburt durch die optimale Versorgung der schwangeren Mutter. Die Zähne der Kinder sind dann gut geformt und widerstandsfähiger gegen Karies statt hypoplastisch und schlecht verkalkt, wie es in dieser Untersuchung beobachtet wurde.