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Chronische Form der Histamin-Intoleranz (Typ HNMT)

http://www.histaminintoleranz.ch/krankheit_chronischeverlaufsform.html

Mögliche Beschwerden:

 

  • Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfungszustände

  • Konzentrationsstörungen, Burnout-Gefühl und andere Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit

  • Unruhe, Nervosität, Kribbeln, „Nervengiftgefühl“

  • Verkrampfung der Bronchialmuskulatur bis hin zu Asthma

  • Muskelzuckungen, verkrampfte und zitternde Kiefermuskulatur, nächtliche Wadenkrämpfe

  • Antriebslosigkeit, unerklärliche Traurigkeit bis hin zu Depressionen

  • Schwindel, Seekrankheit, Reisekrankheit, Übelkeit, Erbrechen

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    Leider finde ich mich in diesen Ausführung nur all zu gut wieder:

    Auch haben die Ärzte keine Geduld, um einem erschöpften und antriebslosen Betroffenen mit Konzentrationsstörungen zuzuhören, wie er versucht, dutzende unspezifischer „Kleinigkeiten“ wie Kopfschmerzen, Husten etc. aus dem Gedächtnis abzurufen.

    Spätestens wenn der Betroffene seine neurologischen Symptome erwähnt, hört der Arzt sowieso auf, weiter nach einer Ursache zu suchen, sondern hält die Psychiatrie für die zuständige Instanz.

    Aber auch sonst ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der Arzt angesichts fehlender Hinweise auf eine Erkrankung und auf Grund der Art der Symptome annimmt, dass er einen Psychosomatiker, einen Hypochonder oder jemanden mit einem krankhaft gesteigerten Aufmerksamkeitsbedürfnis vor sich hat, der bloss deshalb immer wieder zum Arzt geht, weil er hier Aufmerksamkeit und Zuwendung erfährt und bemitleidet wird. Der Betroffene wird in der Folge als „gesund“ nach Hause geschickt oder an die Psychiatrie verwiesen.

     

    Besonders in den Reaktionen der unwissenden und genervten Ärzte…

    Die dümmsten Sprüche der Ärzte

    • Der Hausarzt, nachdem er beim immerzu erschöpften Patienten wenigstens einen leichten Eisenmangel diagnostizieren konnte: „Nein nein, das ist nichts und das geht dann schon wieder vorbei. Nehmen Sie das hier!“ Drückt dem Patienten ein Röhrchen Multivitamintabletten in die Hand und schiebt ihn mit sanftem Druck auf den Rücken zur Tür hinaus. „Der Nächste bitte!“
    • Der Hausarzt, nachdem die Allgemeinuntersuchung keinen Befund liefert: „Da kann man nichts machen. Das ist psychosomatisch.“
    • Der Hausarzt auf die wiederholte Bitte des Patienten, wenigstens endlich einmal die Ursache seiner ständigen Durchfälle abzuklären: „Na gut, dann testen wir halt mal auf Parasiten.“ Und nachdem in der Stuhlprobe keine Parasiten nachweisbar waren: „Sehen Sie: Es ist nichts. Sie haben nichts.“
    • Die Hausärztin auf die vom Patienten geäusserte Vermutung, dass es sich um eine Histamin-Intoleranz handeln könnte: „Nein, das können Sie gar nicht haben. Das ist nämlich selten.“
    • Die Spezialärztin im Beisein der Chefärztin, nach Auswertung umfangreicher tausendfränkiger Untersuchungen: „Also, wir nehmen Ihre Beschwerden natürlich ernst, aber gehen Sie doch mal zum Psychiater, wenn Sie sich einbilden, Ihnen fehle etwas!“
    • Der über Histamin-Intoleranz noch nicht informierte Hausarzt, nachdem der Patient diesem zur effizienteren Abwicklung schon vor der Erstkonsultation eine kurze schriftliche Zusammenfassung über diese Stoffwechselstörung gegeben hatte: „Wo kämen wir da hin, wenn ich für jede Diagnose zuerst eine halbe Dissertation lesen müsste! Nennen Sie mir Ihr Symptom und ich verschreibe Ihnen ein Medikament gegen dieses Symptom! So funktioniert Medizin!!!“
      (Anmerkung der Redaktion: Genau so funktioniert es eben nicht! Genau diese kurzsichtige Denkweise der Ärzte ist der Grund für die typischerweise jahrzehntelangen Odysseen der Betroffenen. Jahrzehntelang werden Unsummen für solche Schnellabfertigungen ausgegeben. Der Arzt verschreibt Kopfschmerztabletten gegen Kopfschmerzen, schleimlösende Medikamente gegen die laufende oder verstopfte Nase, Hustensirup gegen den Husten, Tabletten gegen Sodbrennen, Salben gegen Juckreiz und Hautausschlag, Schlaftabletten gegen Schlafstörungen, Ritalin gegen Konzentrationsstörungen, Antibiotika gegen Nebenhöhlenentzündungen, Mittel gegen Menstruationsbeschwerden oder Wasseransammlungen usw. Diese Mittel beheben aber nicht die eigentliche Ursache, sondern enthalten sogar meistens Wirkstoffe oder Zusatzstoffe, die bei Histamin-Intoleranz unverträglich sind und den Zustand noch verschlimmern können. Würde sich gleich von Anfang an ein Arzt die Zeit nehmen, um den Patienten gründlich abzuklären und zu recherchieren, bis die Ursache eingegrenzt wurde, würde dies wohl deutlich geringere Kosten verursachen. Erst recht wenn man auch noch die Produktivität am Arbeitsplatz und den Gewinn an Lebensqualität dazu rechnet. So werden möglicherweise genau die „effizientesten“ Ärzte zum grössten kostentreibenden Faktor im Gesundheitswesen.)

     

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