Schlagwort-Archive: Gesundheit

Gentechnik: BT-Toxin die 2.

Nachdem ich neulich schon darüber gepostet hatte: Hier ist noch ein ausführlicher Artikel zum Thema Gentechnik in Deutsch:

http://www.aargauerzeitung.ch/unterhaltung/gentech-gift-im-blut-von-babys-nachgewiesen-108916092

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Gesundheit beginnt in der Gebärmutter oder sogar noch früher…

Dieser interessante Artikel flatterte heute in meinen Google Reader:

http://thehealthyskeptic.org/health-begins-in-the-womb-and-even-before

Hierin beschreibt Chris Kresser unter welchen Start-Bedingungen sich ein Mensch zu  bester Gesundheit entwickelt – oder zumindest die Chance dazu hat.

Zuvor hat er schon eine neunteilige Artikelreihe über den Einfluss unseres Lebensstils auf unsere Gesundheit veröffentlich:  9 Steps to Perfect Health

Aber auch das, was vor unserer Geburt geschah und die Einflüsse, denen unsre Mütter ausgesetzt waren und ihr Lebensstil bis zur Schwangerschaft beeinflusst unsere Gesundheit nicht nur in der Kindheit und Jugend, sondern unser ganzes Leben lang.

Die 9 Monate im Bauch unserer Mutter stellen die Weichen für die Entwicklung des Gehirns und unserer Organe wie z.B. des Herzens, der Leber oder des Pankreas. Darüber hinaus beeinflusst die pränatale Entwicklung auch die Anfälligkeit für Krankheiten, unseren Appetit und den Stoffwechsel, unsere Intelligenz und unser Temperament.

Unter anderem ist das Geburtsgewicht ein Indikator für die Anfälligkeit für den Herztod vor dem 65sten Lebensjahr.

In kg umgerechnet: ~ 2,5 kg/~3,0 kg/ ~3,4 kg/ ~3,9 kg/ 4,3 kg/ über 4,3 kg

(Da habe ich bei meiner Tochter ja einen Volltreffer gelandet ;-))

Die Theorie wurde zuerst vom britischen Forscher David J. Barker in den 1980er Jahren entwickelt und in den letzten 25 Jahren durch weitere Untersuchungen untermauert. Außerdem können dort auch folgende Krankheiten eingereiht werden: Krebs, Herzerkrankungen, Allergien, Asthma, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Übergewicht, psychische Erkrankungen und degenerative Erkrankungen wie Arthritis,Osteoporose, Demenz und Alzheimer.

Weitere Quellen werden im Artikel genannt.

Aber warum ist die Ernährung unserer Mütter so entscheidend?

Im Mutterleib wird eine Anpassung an die Umwelt vorgenommen, in die wir hineingeboren werden. Ohne diese frühe Anpassung würden wir sterben. Ist dieses Zeitfenster unserer Entwicklung wieder zu, ist unsere Anpassung abgeschlossen, wir sind fertig „programmiert“. Im evolutionären Sinne ist das absolut sinnvoll und ermöglicht die Erschaffung unterschiedlicher Phenotypen, die nach der Geburt besser an die Umwelt angepasst sind.

Lebte die Mutter in einer Zeit der Nahrungsknappheit, wird ihr Baby auf eine möglichst effektive Speicherung von Nahrungsenergie hin programmiert. Das ist ein Schutzmechanismus, der das Überleben in Hungerzeiten sichern soll. Dieses Sparprogramm wird uns sogar unabhängig vom Geburtsgewicht eingegeben .

Mittlerweile hat sich sogar herausgestellt, dass die Ernährung der Mutter sogar Monate oder Jahre vor der Empfängnis Einfluss auf die Entwicklung ihres Babys hat. Das ist auch der Grund, warum bestimme Nahrungsmittel in Jäger- und Sammlerkulturen spezielle für zukünftige Mütter und Väter reserviert waren, um so der nächsten Generation den bestmöglichsten Start ins Leben zu ermöglichen. Die Gemeinschaft investierte so in ihre Kontinuität. Das waren Lebensmittel mit hoher Energie- und Nährstoffdichte: Fischeier, Leber, Knochenmark, Eigelb und andere tierische Fette.

Leider ist dieses Wissen verloren gegangen. Angehende Mütter sind unwissend, woraus denn eine gesunde Ernährung bestehen sollte, da die zur Verfügung stehenden Information widersprüchlich und verwirrend sind. Meist wird die Bedeutung der Ernährung für die Schwangerschaft in den gängigen Medien keiner Erwähnung gewürdigt.

Das ist auch ein Grund, warum Chris Kresser diesen Kurs anbietet:  Grow a Healthy Baby

Dr. Mercola & Dr. Lowe über Fibromyalgie, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenhormon-Resistenz

Heute in meinen Mehlkasten geflattert:

The Simple Fibromyalgia Treatment that’s Nearly Always Overlooked…

http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2011/02/26/dr-john-lowe-on-thyroid-disease-part-1.aspx

Anscheinend sind die Bluttests für die Schilddrüsenhormone oft nutzlos, weil auch bei normgerechten Werten alle Symptome einer manifesten Unterfunktion vorhanden sein können. Nämlich dann, wenn eine Resistenz gegen Schilddrüsenhormone vorliegt. Dann werden höhere Dosen an Hormonen benötigt, um eine normale Körperfunktion aufrecht erhalten zu können. So hohe Dosen, dass der durchschnittliche Endokrinologe sofort die Alarmglöckchen klingeln hört.

Früher gab es ein bestimmtes Untersuchungsschema, bei dem der Mensch genau befragt, abgehört, abgetastet und die Reflexe getestet wurden. An den Befunden konnte man einen relativen Mangel des Schilddrüsenhormons erkennen.

Heute ist leider die viel lukrativere Blutuntersuchung im Labor zum Standart geworden und nun fallen die Patienten mit der Resistenz durch das Raster.

Dafür wurde für die bekannten Symptome eine neue Krankheit definiert – die Fibromyalgie.

Nach neuesten Forschungen können beide Krankheitsbilder mit ein und der selben Therapie geheilt werden: angemessener Hormonersatz und eine Ernährung ohne Getreide, Hülsenfrüchte, Zucker und Industrieprodukte (z.B. LCHF oder Paleo).

Die Stärke der Dosis wird dabei nicht an irgend welchen Laborwerten festgemacht, sondern anhand eines vom Patienten angefertigten Protokolls über die Befindlichkeit (Blutdruck, Puls, Körpertemperatur jeden Morgen nach dem Aufstehen gemessen) Tag für Tag. Daraus wird eine Grafik erstellt, in der auch die Hormongaben aufgetragen werden. Dort lässt sich dann der Erfolg oder Nachbesserungsbedarf ablesen.

Bei einem  relativen Hormonmangel sind z.B. die Pulswerte und die Körpertemperatur zu niedrig.

Krank durch Milch und Weizen: Opiate in Kasein und Gluten: Zusammenhang zu Autismus vermutet

Eine milch- und weizenfreie Ernährung ist für uns kaum vorstellbar. Doch das Milcheiweiß Kasein und das Weizeneiweiß Gluten erweisen sich oft als Krankheitsauslöser.

Milch und Weizen gelten als Grundnahrungsmittel. Zugleich stehen sie auf der Liste der Nahrungsmittelunverträglichkeiten ganz oben. Und nicht nur das – sie enthalten auch morphinähnliche Stoffe, so genannte Exorphine, die eine körperliche Abhängigkeit bedingen können, mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Aber ist Milch nicht der gesunde Kalziumlieferant aus der Werbung? Ist nicht Weizen die Stütze unseres Speiseplans?

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Krank durch Milch und Weizen: Opiate in Kasein und Gluten: Zusammenhang zu Autismus vermutet http://allergien.suite101.de/article.cfm/krank-durch-milch-und-weizen#ixzz1CAMe00BY

Der Anfang vom Ende der Statine: eine Cash-Cow wird geschlachtet.

In Internet-Meldungen wurde in den letzten Tagen über ein aktuelles Review der Cochrain Collaboration für evidenzbasierte Medizin über den Nutzen der Medikamentengruppe der Statine berichtet.

Auch Tom Naughton berichtet in seinem Blog darüber.

Er fasst zusammen, dass bei der Vorstellung der Studienergebnisse eindeutig die Rosinen aus den Ergebnissen rausgepickt und zu Melonen aufgeblasen wurden, wohingegen Risiken elegant unter den Teppich gekehrt wurden. War auch nicht anders zu erwarten, da die Forscher ihre Geldgeber ja nicht enttäuschen wollten. Sonst würden die ja auf ein mal Ex-Geldgeber…

Diese Auftragsforscher waren es auch, die sehr schlau einen unterdurchschnittlichen Cholesterin-Wert (200 statt 220) zur Norm erklärten und alles darüber zur Gefahrenzone für Herzerkrankungen deklarierten. Und schwups war ein Großteil der gesunden Bevölkerung zur Risikogruppe mutiert.

Dabei kehrt sich der geringfügige Nutzen, den Menschen mit Vorerkrankungen aus der Behandlung mit Statinen ziehen können, sehr schnell in eine große Gesundheitsgefährdung um. Kann mit einer Behandlung mit Statinen von 100 Herzpatienten im Verlauf von 10 Jahren bei knapp 1 Patienten ein weiterer Herzanfall verhindert werden. Ohne Statine erleiden 3 statt 2 in diesem Zeitraum einen Herzanfall. Das hört sich auf ein Mal nicht mehr nach den kreativen 37% Reduktion aus den bunten Werbesendungen an, oder?

Auf die gesamte aktuelle Zielgruppe bezogen, kann die Behandlung mit Statinen 1 von 1000 Toden verhindern.

Und bei Männern ohne Vorerkrankung lässt sich praktisch kein Nutzen nachweisen, bei Frauen schon gar nicht. Die bunte Palette an Nebenwirkungen (Muskeldegeneration, Gedächtnisverlust, Nierenversagen, Erektionsprobleme und Leberschäden) behandelt die Pharmaindustrie aber gerne mit weiteren Medikamenten…

Auch Menschen ohne Zöliakie können beim Verzehr von Weizen Unverträglichkeits-Symptome haben

Heute las ich im Google Reader den neuesten Post von Stefans Whole Health Source.

„Eating Wheat Causes Symptoms in Some People Who Don’t Have Celiac Disease“

http://wholehealthsource.blogspot.com/2011/01/eating-wheat-causes-symptoms-in-some.html

Dort schreibt er, dass auch Menschen, die keine Zöliakie haben, mit verschiedenen Symptomen auf den (selbst moderaten) Verzehr von Weizenprodukten oder anderen glutenhaltigen Lebensmitteln reagieren.

Z.B. Verdauungsprobleme wie Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe oder Allgemeinsymptome wie besondere Müdigkeit.

Mit höherer Wahrscheinlichkeit reagieren Angehörige von Zöliakie-Erkrankten, die möglicherweise die typischen Genvarianten der Zöliakie aufweisen.

Selbst Menschen, die keine Antikörper auf Gluten im Blut haben, erleben eine Verbesserung des Allgemeinbefindens, wenn sie für 3 – 4 Wochen 100% auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, wie Stephan auch in seinem Projekt „Glutenfreier Januar“ vorschlägt.

Er ernährt sich sonst in etwa zu 95% glutenfrei, will nun aber feststellen, ob Elimination dieser 5% zu einer Verbesserung bei ihm führt und umgekehrt ein späterer Provokationstest mit Gluten negative Auswirkungen hat.

Milchprodukte und ihr Einfluss auf die Insulinausschüttung

Mark Sissons schreibt in seinem heutigen Post in Marks Daily Apple über:

Dairy and Its Effect on Insulin Secretion (and What It Means for Your Waistline)

http://www.marksdailyapple.com/dairy-insulin/

Er führt in seinem Post u.a. verschiedene Studien auf, in denen gezeigt wird, dass sowohl Vollmilch und Magermilch als auch Whey/Milcheiweißpulver eine mindestens so starke Insulinausschüttung verursachen wie Weißbrot. Das ist nicht durch den Milchzuckergehalt zu erklären, der isoliert keine besonders hohe Insulinausschüttung verursacht.

Das ist im Grunde verständlich, weil Milch von der Natur dafür vorgesehen ist, in Weidetieren das Wachstum der Jungtiere anzuregen. Das Insulin hilft dabei mit, aus jedem Tropfen das Maximum an Energie und Bausteinen für den Aufbau von Knochen, Muskeln und Fettgewebe herauszuholen.

Diese Wirkung ist jedoch katastrophal für den modernen Durchschnittschlaffi mit metabolischem Syndrom… Was da wächst, ist vorrangig der Umfang der Gürtellinie.

Andererseits nutzen Sportler diese Wirkung für den Muskelaufbau, in dem sie Whey-Eiweißshakes zu sich nehmen. Der Sportler wirkt der möglichen Insulinresistenz jedoch durch seine erhöhte Aktivität entgegen.

Nur geringen Einfluss auf die Insulinausschüttung haben jedoch Butter, Sahne und fetter Käse, besonders wenn sie aus Milch von Weiderindern stammen. Für Menschen, die keine Allergieprobleme haben, sind dies wertvolle Lebensmittel, genau wie vollfette milchsaure Produkte. So kann unter Abwägung der persönlichen Voraussetzungen der hohe Gehalt an gesunden Fettsäuren und Vitaminen sich durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken – mal ganz abgesehen vom Genuss…