Hafer und die Batteriesäure: Einfluss auf den pH-Wert im Körper

Heute in meinen Reader geflattert:

http://www.heartscanblog.org/2011/03/battery-acid-and-oatmeal.html

Battery acid and oatmeal

Ever notice the warnings on your car’s battery? „Danger: Sulfuric acid. Protective eyewear advised. Serious injury possible.“

Sulfuric acid is among the most powerful and potentially harmful acids known. Get even a dilute quantity in your eyes and you will suffer serious burns and possibly loss of eyesight. Ingest it and you can sustain fatal injury to the mouth and esophagus. Sulfuric acid’s potent tendency to react with other compounds is one of the reasons that it is used in industrial processes like petroleum refining. Sulfuric acid is also a component of the harsh atmosphere of Venus.

Know what food is the most potent source of sulfuric acid in the body? Oats.

Yes: Oatmeal, oat bran, and foods made from oats (you know what breakfast cereal I’m talking about) are the most potent sources of sulfuric acid in the human diet.

Why is this important? In the transition made by humans from net-alkaline hunter-gatherer diet to net-acid modern overloaded-with-grains diet, oats tip the scales heavily towards a drop in pH, i.e., more acidic.

The more acidic your diet, the more likely it is you develop osteoporosis and other bone diseases, oxalate kidney stones, and possibly other diseases.

Here’s one reference for this effect.

Auf Autobatterien wird vor der enthaltenen Batteriesäure gewarnt und zu Schutzbrille und Schutzkleidung beim Umgang gewarnt. Die Schwefelsäure kann selbst in Verdünnung bei Augenkontakt zur Erblindung führen. Außerdem wird die Schwefelsäure auch in der Erdölraffinerie verwendet. Sie ist auch ein Bestandteil der lebensfeindlichen Atmosphäre unseres Schwesterplanenten Venus.

Was hat das aber mit Hafer zu tun? Diesem ach so harmlosen Lebensmittel, das sich als zartes Flöckchen schon in den Babybreiteller schmeichelt? Ist doch so gesund in deinem kernigen Frühstücksmuesli! Oder?

Hafer ist die potenteste Quelle für Schwefelsäure in unserem Körper!

Und warum ist das wichtig?

Im Übergang von Menschen aus Netto-alkalischen Jäger-Sammler-Kost auf die moderne Körnerkost, war wohl der Hafer Zünglein an der Waage zu einem Übergang  zu einer Netto-sauren Kost, was zu einem starken Rückgang des pH-Werts führte, d.h. wir sind konstant übersäuert.
Je säurehaltiger/säureerzeugend die Ernährung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Osteoporose und andere Knochenerkrankungen, Oxalat-Nierensteine​​ und möglicherweise auch noch andere Krankheiten entwickeln.

Referenz: http://jn.nutrition.org/content/133/3/862S.long

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Reblogt: Zeichen der Zeit – Die dunkle Seite des Weizens: Neue Perspektiven auf Zöliakie und Weizenunverträglichkeit

Muss ich unbedingt hier im Schatzkästchen ablegen:

DIE DUNKLE SEITE DES WEIZENS

http://quantumfuture.net/gn/zeichen/weizen1.html

Weizen und Getreide überhaupt sind nach neuen Erkenntnissen für den Menschen als Nahrung ungeeignet: Sie machen praktisch jeden Menschen mehr oder weniger krank – den einen früher, die anderen später.

Substanzen, die die Insulinausschüttung anregen – Insulin secretagogue

darüber schreibt  in seinem Blog http://www.heartscanblog.org/2011/03/insulin-secretagogue.html

Hier werden die Insulinausschüttungen dargestellt, die auf den Verzehr bestimmter Lebensmittel erfolgten.

Mittelwert (± SEM) Veränderungen (Δ) im Serum Insulin als Antwort auf gleiche Mengen von Kohlenhydraten aus einem Weizen-Weißbrot Kontroll-Mahlzeit (x) und Testmahlzeiten von Molke (○), Milch (♦), Käse (▵) , Dorsch (□), Gluten-reduzierte (▴) und Gluten-reiche (▾) Mahlzeiten. Von Nilsson 2004.

Molke ist dabei der „Sieger“. Von Bedeutung ist dabei die gesamte Fläche unter der Kurve, nicht nur der Spitzenwert. Den niedrigsten Wert erzielte der Käse.

Wer nun denkt, eine hohe Insulinausschüttung sei doch positiv, weil so schnell mit dem zugeführten Zucker aufgeräumt wird, täuscht sich: das ist im Gegenteil Stress für unsere sowieso überbeanspruchten Betazellen und ein schneller Weg zum Diabetes.

Ein niedriger Cholesterinspiegel vermindert die Vitamin D3-Produktion in der Haut

…teilt heute in seinem Blog  http://healthcorrelator.blogspot.com/ mit.

http://healthcorrelator.blogspot.com/2011/02/vitamin-d-production-from-uv-radiation.html

According to this study, low total cholesterol seems to be associated with impaired ability to produce vitamin D from UVB radiation. And skin pigmentation appears to have little  effect on the amount of vitamin D produced.

Nach dieser Studie scheint niedriges Gesamtcholesterin mit einer eingeschränkten Fähigkeit zur Vitamin D Erzeugung aus UVB-Strahlung  in Verbindung zu stehen. Außerdem hat die Pigmentierung der Haut wohl wenig Einfluss auf die Menge des produzierten  Vitamin D.

 

Dr. Mercola & Dr. Lowe über Fibromyalgie, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenhormon-Resistenz

Heute in meinen Mehlkasten geflattert:

The Simple Fibromyalgia Treatment that’s Nearly Always Overlooked…

http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2011/02/26/dr-john-lowe-on-thyroid-disease-part-1.aspx

Anscheinend sind die Bluttests für die Schilddrüsenhormone oft nutzlos, weil auch bei normgerechten Werten alle Symptome einer manifesten Unterfunktion vorhanden sein können. Nämlich dann, wenn eine Resistenz gegen Schilddrüsenhormone vorliegt. Dann werden höhere Dosen an Hormonen benötigt, um eine normale Körperfunktion aufrecht erhalten zu können. So hohe Dosen, dass der durchschnittliche Endokrinologe sofort die Alarmglöckchen klingeln hört.

Früher gab es ein bestimmtes Untersuchungsschema, bei dem der Mensch genau befragt, abgehört, abgetastet und die Reflexe getestet wurden. An den Befunden konnte man einen relativen Mangel des Schilddrüsenhormons erkennen.

Heute ist leider die viel lukrativere Blutuntersuchung im Labor zum Standart geworden und nun fallen die Patienten mit der Resistenz durch das Raster.

Dafür wurde für die bekannten Symptome eine neue Krankheit definiert – die Fibromyalgie.

Nach neuesten Forschungen können beide Krankheitsbilder mit ein und der selben Therapie geheilt werden: angemessener Hormonersatz und eine Ernährung ohne Getreide, Hülsenfrüchte, Zucker und Industrieprodukte (z.B. LCHF oder Paleo).

Die Stärke der Dosis wird dabei nicht an irgend welchen Laborwerten festgemacht, sondern anhand eines vom Patienten angefertigten Protokolls über die Befindlichkeit (Blutdruck, Puls, Körpertemperatur jeden Morgen nach dem Aufstehen gemessen) Tag für Tag. Daraus wird eine Grafik erstellt, in der auch die Hormongaben aufgetragen werden. Dort lässt sich dann der Erfolg oder Nachbesserungsbedarf ablesen.

Bei einem  relativen Hormonmangel sind z.B. die Pulswerte und die Körpertemperatur zu niedrig.

Über tierisches und pflanzliches Protein, Kalzium und Knochendichte

…schreibt heute Health Correlator  Ned Kock in seinem Blog:

Does protein leach calcium from the bones? Yes, but only if it is plant protein

Er stellt Untersuchungen vor, wonach bei Menschen zwischen 55 und 92 Jahren die Knochendichte bei einem hohen Konsum von tierischem Eiweiß über den Zeitraum von 4 Jahren leicht ansteigt oder zumindest gleich bleibt, bei einem hohen Konsum an pflanzlichem Protein jedoch deutlich absinkt.

Unerheblich war dabei die aufgenommene Menge an Kalzium, für die sich keinerlei Effekt nachweisen ließ.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass pflanzliches Protein ein Kalzium-Räuber ist und negativ auf die Knochendichte älterer Menschen einwirkt.

Leider wurde die Untersuchung nicht dahingehend aufgeschlüsselt, wie viel Obst und Gemüse die Probanden verzehrt haben. Daher lässt sich nur vermuten, dass ein Großteil des pflanzlichen Proteins aus Weizen-Gluten bestanden hat, wie es für die SAD (Standard American Diet) typisch ist.

De-novo Lipogenese durch Kohlenhydrate bei hyperkalorischer Ernährung

Heute wurde ich mit der Behauptung einer Veganerin (und Studentin der Molekularmedizin) konfrontiert, dass der Körper aus Zucker/Kohlenhydraten kein Fett herstellen kann.

Dem musste ich sofort widersprechen.

Biochemie und Pathobiochemie

herausgegeben von Georg Löffler,Petro E. Petrides,Peter C. Heinrich

Bei einem relativen Anteil von über 75% Kohlenhydraten in der Nahrung kann bei einer hyperkalorischen Ernährung bis zu 20% de-novo-Lipogenese stattfinden.
(aber so wirklich verstehe ich diese Biochemie eigentlich nicht, bitte korrigiert mich notfalls!)