Dr. Mercola & Dr. Lowe über Fibromyalgie, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenhormon-Resistenz

Heute in meinen Mehlkasten geflattert:

The Simple Fibromyalgia Treatment that’s Nearly Always Overlooked…

http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2011/02/26/dr-john-lowe-on-thyroid-disease-part-1.aspx

Anscheinend sind die Bluttests für die Schilddrüsenhormone oft nutzlos, weil auch bei normgerechten Werten alle Symptome einer manifesten Unterfunktion vorhanden sein können. Nämlich dann, wenn eine Resistenz gegen Schilddrüsenhormone vorliegt. Dann werden höhere Dosen an Hormonen benötigt, um eine normale Körperfunktion aufrecht erhalten zu können. So hohe Dosen, dass der durchschnittliche Endokrinologe sofort die Alarmglöckchen klingeln hört.

Früher gab es ein bestimmtes Untersuchungsschema, bei dem der Mensch genau befragt, abgehört, abgetastet und die Reflexe getestet wurden. An den Befunden konnte man einen relativen Mangel des Schilddrüsenhormons erkennen.

Heute ist leider die viel lukrativere Blutuntersuchung im Labor zum Standart geworden und nun fallen die Patienten mit der Resistenz durch das Raster.

Dafür wurde für die bekannten Symptome eine neue Krankheit definiert – die Fibromyalgie.

Nach neuesten Forschungen können beide Krankheitsbilder mit ein und der selben Therapie geheilt werden: angemessener Hormonersatz und eine Ernährung ohne Getreide, Hülsenfrüchte, Zucker und Industrieprodukte (z.B. LCHF oder Paleo).

Die Stärke der Dosis wird dabei nicht an irgend welchen Laborwerten festgemacht, sondern anhand eines vom Patienten angefertigten Protokolls über die Befindlichkeit (Blutdruck, Puls, Körpertemperatur jeden Morgen nach dem Aufstehen gemessen) Tag für Tag. Daraus wird eine Grafik erstellt, in der auch die Hormongaben aufgetragen werden. Dort lässt sich dann der Erfolg oder Nachbesserungsbedarf ablesen.

Bei einem  relativen Hormonmangel sind z.B. die Pulswerte und die Körpertemperatur zu niedrig.

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4 Antworten zu “Dr. Mercola & Dr. Lowe über Fibromyalgie, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenhormon-Resistenz

  1. Sehr interessant.

    Hab ich dir schon mal erzählt, dass ich einen Ruhepuls von unter 50 habe? Dass mir ständig kalt ist, erzähl ich ja ständig…

    Ich glaub, ich muss mich besser informieren.

    Vielleicht war das Plateau am Ende gar kein Plateau…

    Mist.

  2. Von deinem Puls habe ich schon gelesen, sonst haben so niedrige Pulswerte nur sehr trainierte Sportler… Wenn ich überhaupt mal unter 70 komme, in ich schon stolz auf mich – bei mir jagt das Histamin den Puls meist ruckzuck über die 100 – in absoluter Ruhe. Dann Pfeift mir mein Tinniturs ein Lied dazu.

  3. Das hat ja fast was von einem Teekessel!!

    Was aber bei mir richtig fies ist, ist wenn man so einen niedrigen Puls hat und dann noch Herzstolpern dazu kommt (hab ich GSD nicht mehr). Da geht der schon so langsam und auf einmal macht es kurz eine Pause, um dann heftig nachzuschlagen. Da bekommt man richtig Schiss!

    Tinnitus? Das muss sehr anstrengend sein, oder? Ich mein auch psychisch. Mich nerven viele Geräusche. Und wenn ich mir vorstelle, dass ständig etwas pfeift oder klingelt… Ich hätte Schwierigkeiten mich dann zu entspannen.

  4. Nach 20 Jahren stört er mich kaum noch – ist zum Glück nur ein Geräusch wie 1000 Zikaden in einem Baum durch ein Schallschutzfenster. Ich ignoriere das Geräusch jetzt erfolgreich. Nur manchmal macht halt das Histamin das Fenster auf…

    Herzstolpern kann übrigens durch Histamin ausgelöst werden. Das fühlt sich echt fies an… Und wenn der Arzt dann meint, dass das Herz prima in Ordnung ist, kommt man sich auch noch doof und hysterisch vor. Das habe ich jetzt nur noch ganz, ganz selten.

    Es kann aber früher auch von zu wenig Schilddrüsentabletten gestolpert haben…

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