Schmeiß‘ deine Mutivitiamine und Antioxidantien-Pillen weg!

…meint Chris Kresser in seinem Blog.

http://thehealthyskeptic.org/throw-away-your-multivitamins-and-antioxidants

Er zitiert unter anderem eine Studie, die nachweist, dass viele Nährstoffe im Kontext eines ganzen Nahrungsmittels viel besser aufgenommen werden, als wenn sie isoliert mit einem Ergänzungspräparat zugeführt werden. Teilweise birgt die Substitution z.B. mit B-Vitaminen sogar gesundheitliche Risiken.

Folgende Ergänzungen empfiehlt er jedoch als sinnvoll – in bestimmten Situationen:

Vitamin D – für Menschen in den nördlichen Breiten – besonders in den Wintermonaten.

Fischöl – bei entzündlichen Prozessen und für Herz-Kreislauf-Patienten, z.B. als Lebertran oder Lachsöl vom Wildlachs.

Magnesium – weil sehr viele Menschen mehr oder weniger unterversorgt sind. Es ist ein Schlüsselstoff für sehr viele und lebenswichtige Prozesse im Körper.

Vitamin K2 – es ist wichtig, weil es dafür sorgt, dass Kalzium an den richtigen Stellen im Körper eingesetzt wird: in den Knochen und Zähnen und nicht in den Arterien und dem Bindegewebe. (Synonym: Menatetrenone (MK-4))

 

Auf die Frage, ob es nicht besser wäre, für alle Fälle doch besser ein Multivitamin-Präparat zu nehmen wird deutlich gesagt:

Es ist immer besser, sich mit nährstoffdichten und abwechslungsreichen Lebensmitteln zu ernähren, die alle wichtigen Nährstoffbedürfnisse befriedigt und nur dann zu ergänzen, wenn ein konkreter Mangel vorliegt.

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